Das Altbrünner Kloster ist Ort der Genese der Geschichte der Stadt Brno, wo zuerst Zisterzienserinnen lebten. Ihre bedeutendsten Werke komponierten hier Pavel Křížkovský oder Leoš Janáček. Nicht zuletzt wurde der Ort zum Asyl für Gregor Johann Mendel, der sich hier seinen Versuchen und Forschung widmete.
Das Kloster wurde im Jahre 1323 von der böhmischen und polnischen Königin Elisabeth Richza von Polen (Eliška Rejčka) für den Frauenorden der Zisterzienserinnen errichtet. Das Kloster wurde 50 Jahre lang gebaut und sein finales Aussehen erlebte Elisabeth Richza nicht mehr. Sie wurde in der anliegenden Basilika Mariä Himmelfahrt beerdigt (ihr Grab ist mit einer Kachel mit dem Buchstabe E markiert). Das Kloster diente den Schwestern fast fünf Jahrhunderte, später wird er Zuhause der Augustiner Mönche.
Gerade das hiesige Kloster wurde in Mendels Zeit Kulturzentrum und bot dem jungen Genie ein Asyl, die Möglichkeit, sich auszubilden und seinen Versuchen zu widmen. Und gerade hier entstand das neue Wissenschaftsfach – Genetik.


