Socha pro Gregora Johanna Mendela
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Historie

Eintritt ins Kloster

Johann Mendel wurde am 20. Juli 1822 in der Gemeinde Hynčice (Heinzendorf) in Schlesien geboren, er stammte aus einer nicht viel wohlhabenden Familie. Von klein auf sehnte er sich nach Erkenntnis und Ausbildung.

Nach der Absolvierung des Gymnasiums in Opava (Troppau) ging er nach Olomouc (Olmütz), um hier an der Philosophischen Lehranstalt der Olmützer Universität zu studieren. Anschließend, erst als 21-jähriger junger Mann, entschied er sich, in einen Mönchsorden einzutreten.
Das Augustinerkloster in Alt Brünn gewährt ihm so Asyl, materielle Sicherheit und beziehungsweise öffnen sich dem jungen Johann dank dem Aufenthalt im Kloster auch weitere Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten. Gerade hier nimmt er auch seinen Ordensnamen Gregor (tschechisch Řehoř).

Der Eintritt ins Kloster beeinflusst grundsätzlich seine weitere Lebensschritte. Dank der finanziellen Unterstützung und dem Klosterumfeld erfüllt sich Mendels großer Traum – die einzigartige Gelegenheit, an der Wiener Universität zu studieren.

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Mendel beginnt so mit einer großen Eifer und Begeisterung mit dem Mathematik-, Physik- und Naturwissenschaftsstudium – unter anderem besucht er die Vorträge vom berühmten Physiker Doppler. Die Erkenntnisse aus dem Studium in Wien beeinflussen weitere Tätigkeit und wissenschaftliche Forschung von Mendel. Nach der Rückkehr nach Brno zieht er sich wieder ins Kloster zurück, wird Lehrer, in seiner Freizeit widmet er sich seiner Forschung im Fach der Pflanzenhybridisierung. Abt Napp schätzt Mendels Elan und lässt ein Treibhaus für seine Versuche bauen.

Mendels Erkenntnis

Mendel wählte für seine Forschung eine ganz gewöhnliche Pflanze – Erbse. Beinahe zehn Jahre lang widmet er sich ihrer Züchtung, Kreuzungsversuchen. Auf Grundlage dieser seiner Versuche formulierte er drei Regeln, die als die Mendelischen Vererbungsgesetze später bekannt wurden, womit er Grundlagen des Fachs Genetik legte. Es entsteht das einzigartige Werk „Versuche über Pflanzen-Hybriden“ (Pokusy s rostlinnými hybridy).

Diese Handschrift stellt einen unzählbaren Wert dar, derzeit ist es ein gehüterer „Schatz“ der Altbrünner Abtei.     

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Mendels Erkenntnis und Vorstellung von Geheimnissen der Genetik wurden von seinen Zeitgenossen nicht begriffen. Seinen Ruhm erreichte er erst nach dem Tode. Im Kloster war Mendel bis Ende seines Lebens tätig, viele Jahre bekleidete er auch das Amt eines Abtes. Am 6. Januar 1884 stirbt Mendel an einer Niereninfektion im Alter von nicht vollendeten 62 Jahren, er wurde drei Tage später in der Augustinergruft auf dem Brünner Zentralfriedhof beerdigt.

Das Requiem in der Kirche des Altbrünner Klosters für den gestorbenen Abt Gregor Johann Mendel leitete Leoš Janáček.

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